Die Entdeckung der Erdnuss

-

Von der Hülsenfrucht zur Delikatesse

Der Weg in die weite Welt

Die Heimat der Erdnüsse ist vermutlich Südamerika. Vielleicht hat bereits Francisco Pizarro im Jahr 1525 bei der Entdeckung Perus auch die Erdnüsse als hervorragende Reiseverpflegung schätzen gelernt. Später erkannte auch die Portugiesen, dass die Erdnuss eine gute Nahrungsquelle ist und sie probierten den Anbau in Nordafrika, stellten fest, dass sie auch auf gering fruchtbaren Böden gedeiht und diese zusätzlich mit Stickstoff anreichert.

Während der Zeit des Sklavenhandels gelangte die Erdnuss von Afrika nach Nordamerika. Später exportierte man die Frucht nach Indien und weiter nach China. Sie wurde eine geschätzte Nahrungs- pflanze, mit der man den Hunger vertreiben konnte. Heute werden jährlich Milliarden Kilo Erdnüsse geerntet. In den USA werden nahezu 10 % der weltweiten Ernte eingefahren. Der frühere Präsident der USA Jimmy Carter gehörte zu den erfolgreichen Erdnussbauern in den Südstaaten.

Die Heimat des blauen Jumbo

Bei der Gründung des Staates Israel hatte David Ben Gurion, der erste Ministerpräsident Israels, eine Vision: Die Wüste in fruchtbares Land zu verwandeln. Er selbst zog in einen Kibbuz, um an der Besiedlung der Wüste mitzuwirken. Und die Wüste ist grün geworden. In dem Kibbuz Nirim in der Negev werden seit drei Jahrzehnten auch unsere Erdnüsse angepflanzt.

Auf dem Acker brauchen die Pflanzen zwei Monate von der Aussaat bis zum Blühen, bilden ganz viele Blüten, und nach der Befruchtung biegen sich die Blütenstiele zur Erde und wachsen mehrere Zentimeter tief hinein in den Boden. Die Erdnusssamen wachsen in den wie grob gestrickten Netzen bis zur Reife, gut geschützt in der Erde. An einer einzelnen Pflanze können bis zu 40 Erdnüsse wachsen. Zur Ernte werden die Pflanzen aus dem Boden gezogen, gewendet und eine Zeit lang in der Luft zum Trocknen liegen gelassen.

Heute schaffen das moderne Landmaschinen, die in einem Arbeitsgang die Erdnusspflanzen ausgraben, wenden und die Erde abschütteln.
Man kann wohl sagen, dass der Anbau der Erdnuss die Umwelt schont, denn die Pflanzen sind sehr anspruchslos und benötigen nur mäßigen Regen. Dafür lieben sie Sonne und Wärme, und die ist in den Wüstenregionen des Kibbuz in Israel ausreichend vorhanden.

Von der Hülsenfrucht zur Delikatesse

Im Hamburger Containerhafen werden unsere Erdnüsse entladen und können schon kurze Zeit später in der Rösterei Palm Lagerhaus angeliefert werden. Durch die Südumgehung Finkenwerders ist ein direkter Autobahnanschluss entstanden für die spätere schnelle Auslieferung nach der Röstung an unsere Kunden.

Das Geheimnis des Röstens

Das unvergleichliche Aroma des blauen Jumbo entwickelt sich durch besonders sorgfältige Röstung. Entscheidend ist dabei ein optimales Zusammenspiel von Rösttemperatur und Röstzeit in Verbindung mit der Schichthöhe der Erdnüsse im Ofen. Wir achten auf eine geringe Schichthöhe, um eine gleichmäßige und schonende Röstung zu erzielen. Unsere Devise für den blauen Jumbo heißt: Qualität vor Menge.

Genau zum richtigen Zeitpunkt beenden wir den Röstvorgang, die Erdnüsse kühlen langsam ab und werden gefüllt in 300 g oder 400 g Portionsbeutel. Damit sich der Kunde von dem tollen Aussehen der Erdnüsse überzeugen kann sind die Beutel aus hochtransparenter Folie. Selbstverständlich besteht die Verpackung aus umweltfreundlichem Material, das biologisch abbaubar ist und so die Umwelt schont.

Blauer Jumbo Logo